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Die 10 größten Küchenirrtümer

Was ihr falsch macht und was dahintersteckt

Die 10 größten Küchenirrtümer

Wir haben für euch die 10 größten Küchenirrtümer mal unter die Lupe genommen und geschaut, woher dieser Irrglaube rührt und ob sie noch Gültigkeit besitzen.


1. Scharfes anbraten von Fleisch schließt die Poren

Das besagte Stück Fleisch besteht aus Muskelfasern und hat tatsächlich keine Poren, die sich in irgendeiner Form schließen können. Das scharfe Anbraten erfüllt den Zweck, dass der gewünschte und beliebte Bratgeschmack erzeugt wird. Zudem entsteht eine schön angenehme Kruste, die auch optisch das Fleisch appetitlich aussehen lässt. Das Fleisch also scharf anbraten und im Ofen auf niedriger Temperatur zu Ende garen.
Es gibt aber auch die Variante „rückwärts garen“ – d.h. das Fleisch wird im Ofen bei etwa 100° langsam gegart und anschließend in der Pfanne kurz scharf angebraten. Damit kann man auch die Gäste beeindrucken.


2. Bei Nudeln muss man Öl ins Kochwasser geben

Angeblich ist dieser Mythos ein Relikt aus den 50er Jahren und aus Italien stammend. Tatsächlich geben die Italiener gar kein Öl ins Kochwasser. Sie nehmen die al dente gekochte Pasta aus dem Kochwasser und geben diese direkt in die vorbereitete Sauce, damit die Pasta die Sauce gut aufnehmen kann. Was die Pasta dringend braucht damit sie nicht klebt, ist ein großer Topf mit viel Wasser in dem sie sich frei bewegen kann.


3. Tiefgekühltes auftauen in heißem Wasser

Es wird oft irrtümlicherweise angenommen, dass man tiefgekühlte Lebensmittel einfach und schnell im warmen Wasser auftauen kann. Diese Prozedur sollte man tunlichst vermeiden. Auf diese Weise riskiert ihr das Wachstum gesundheitsschädlicher Bakterien bzw. Salmonellen. Lieber solltet ihr Fleisch oder Fisch im Kühlschrank langsam auftauen lassen – am besten auf einem Sieb oder Rost, damit die Flüssigkeit abtropfen kann. Gefrorenes Gemüse hingegen kann sofort in die heiße Sauce oder den Sud gegeben werden. Moderne Mikrowellen bieten auch eine Auftaufunktion an, die man auch gut nutzen kann.


4. Eier sollte man vor dem Pellen mit kaltem Wasser abschrecken

Ebenso ist eine irrtümliche Vermutung geläufig, dass man die Eier nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken sollte, damit man sie leichter pellen kann. Ob man ein Ei leichter oder schwieriger pellen kann, hat damit allerdings nichts zu tun. Grund dafür ist eher der Frischefaktor. Denn frischer Eier lassen sich grundsätzlich schlechter pellen, da die Schale stärker an das innere vom Ei gebunden ist.


5. Salzen des Kochwassers vor dem Kochen verlängert die Kochzeit

Noch ein Irrglaube rund um das Nudelwasser und das Verhalten beim Kochen hält sich hartnäckig. Viele sind der Meinung, dass man das Salz erst zugeben sollte, wenn das Wasser bereits kocht, da sich sonst die Kochzeit verlängert. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Die Kochzeit wird nicht davon beeinflusst, wann und wie man das Salz zugibt. Wichtig ist nur, dass ihr überhaupt Salz an das Wasser gebt, denn sonst schmecken die Nudeln sehr fade und kann auch durch eine kräftige Sauce schlecht gerettet werden.


6. Frische Lebensmittel sind gesünder als tiefgekühlte

Frisches Obst und Gemüse ist lecker und gesund. Ebenso frisch gefangener Fisch oder Meeresfrüchte schmecken fangfrisch einfach sensationell. Doch in der praktischen Umsetzung, ist es schwer, solch frische Lebensmittel zu bekommen, denn am Meer oder neben einem Bauernhof wohnt nicht jeder. So greift man schnell auf die Ware im Lebensmittelgeschäft zurück. Und hier gibt es die ersten potenziellen Risiken, dass auf dem Transport die Nährstoffe im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben. Durchaus kann man heutzutage bei gewissen Lebensmitteln auf die Tiefkühl-Variante zurückgreifen. Die Lebensmittel werden nach der Ernte bei -40° schockgefrostet und behalten so ca. 80% der Nährstoffe und Vitamine bei.


7. Bei einer offenen Sektflasche einen Löffel in den Flaschenhals stecken, damit der Sekt seine Kohlensäure nicht verliert.

Ein weiterer Irrglaube, der sich hartnäckig hält. Der Einfluss des Löffels auf das Entweichen der Kohlensäure ist eher Wunschgedanke als Wahrheit. Wenn man den Sekt erst einmal geöffnet hat, sollte man ihn auch rasch verzehren oder einen Stopfen in Form eines Sektflaschenverschlusses nehmen. Ein Löffel kann das Entweichen der Kohlensäure leider nicht verhindern.


8. Alkohol verdunstet beim Kochen restlos

Eine gute Sauce schmeckt wunderbar, wenn man sie zum Beispiel mit Rotwein ablöschen kann oder diesen zum einkochen mit hinzugibt. Auch in vielen Familien wird oft eine Sauce mit einem alkoholischen Getränk angesetzt. Der Alkohol verdunstet jedoch nicht völlig und restlos. Denn nach kurzem Ablöschen bleibt sogar noch 85% des Alkohols in der Sauce erhalten und nach 1 Stunde noch 35%.


9. Ein prall gefüllter Kühlschrank verbraucht mehr Energie

Eigentlich wäre es anzunehmen, dass ein gefüllter Kühlschrank mehr Strom benötigt als ein leerer, und irgendwie logisch – doch dem ist nicht so. Die meisten Lebensmittel im Kühlschrank haben einen recht hohen Wasseranteil. Wenn diese einmal gekühlt sind, halten sie die Kälte länger als die umliegende Luft. Zudem entweicht die kalte Luft beim Öffnen der Tür schnell und muss neu gekühlt werden. Allerdings muss zum Herunterkühlen der enthaltenen Lebensmittel deutlich mehr Strom genutzt werden, als bei einem leeren Schrank.


10. Angebrochene Konservendosen am besten zum Kühlen in den Kühlschrank geben.

Zum Abschluss kommen wir zu einem Irrtum, der sogar gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann. Denn durch das Öffnen der Konservendose wird die „Schutzschicht“ der Innenseite der Dose zerstört und krankheitserregende Stoffe können nun auf das enthaltene Lebensmittel bzw. den Doseninhalt übergehen.

Mit unserem Guide haben wir einige hartnäckige Gerüchte und Irrtümer widerlegt und die Gerüchteküche brodelt nun weniger.


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