Kontakt
Haben Sie Fragen?0831 9606790
KüchenTreff
Allgäuin Kempten und Memmingen
Google Maps

Backöfen und Mikrowellen einfach reinigen

natürliche Reinigungsmittel, Pyrolyse und Co.

Backöfen und Mikrowellen einfach reinigen

Es passiert oftmals schneller als gedacht: Der Bratensaft läuft aus der Auflaufform in den Backofen oder die nur mal eben in der Mikrowelle erwärmte Tomatensoße explodiert und hinterlässt ein unappetitliches Chaos. Solche kleinen Unfälle geschehen und sind ärgerlich, denn wir müssen den Schmutz mit viel Aufwand wieder beseitigen.

Zu den sicherlich unbeliebtesten Tätigkeiten in der Küche gehört das Reinigen von Backofen und Mikrowelle. Wer gerne kocht und sich an neuen Rezepten oder Zubereitungsmethoden versucht, der wird an einer regelmäßigen Reinigung seiner Küchengeräte nicht vorbeikommen. Aber man muss nicht direkt zur Chemie-Keule greifen, um schnell und einfach ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Die Reinigungsmittel-Industrie will uns natürlich teure Reinigungsschäume und ähnliches verkaufen. Diese belasten aber stark unsere Umwelt und hinterlassen einen chemischen Geruch. Der Geruch kann sich lange halten und sogar schädlich sein, wenn die Chemie auf unser Essen übergeht. Wer sich also kreativ in der Küche ausleben, Kuchen, Aufläufe und Braten im Backofen zubereiten oder in der Mikrowelle Essen erwärmen möchte, kann mit unseren Reinigungs-Tipps einiges an Zeit sparen.


Pyrolyse

Wer jedoch überhaupt keine Lust aufs Saubermachen hat, kann natürlich auch sofort zu einem Backofen mit Selbst-Reinigungsfunktion greifen. Diese nennt sich Pyrolyse und ist in den meisten modernen Backofen integriert. Die Pyrolyse ermöglicht es, den Backofen, ohne die Verwendung von Reinigungsmitteln, perfekt zu reinigen. Dabei wird der Ofen auf bis zu 500 Grad aufgeheizt. Essensreste und Verschmutzungen verbrennen dabei und zerfallen. Nach dem Vorgang muss, sobald der Ofen wieder abgekühlt ist, nur noch die Asche vom Boden des Ofens mit einem Tuch entfernt werden. Schon ist der Backofen wieder sauber und unangenehme Gerüche sind auch verschwunden. Die Pyrolyse ist zeitsparend und durch den Verzicht auf Chemikalien gut für die Umwelt. Die Stromkosten, die durch den Reinigungsprozess entstehen, darf man natürlich nicht unterschätzen, sie sind jedoch bei Weitem nicht so hoch wie die meisten denken. Backöfen mit Pyrolyse sind zudem besonders isoliert und verbrauchen deshalb auch bei normalem Betrieb weniger Energie, als ihre nicht selbst reinigenden Kollegen. Durch die gute Isolierung geraten keine Gerüche des Verbrennungsprozesses nach außen. Die intelligenten Backöfen melden sogar, wenn es wieder Zeit für eine Reinigung ist. Aber auch für die Sicherheit ist gesorgt, denn der Backofen verriegelt die Türen während des Pyrolysevorgangs, so dass versehentliche Verbrennungen ausgeschlossen werden. Natürlich kann die Tür des Ofens von außen trotzdem heißer werden als bei der normalen Backfunktion. Wenn ihr euch für die Vorteile eines Pyrolyse-Backofens interessiert und Fragen zur Sicherheit habt, beraten wir euch gerne vor Ort in einem KüchenTreff-Studio in eurer Nähe.


Katalyse-Beschichtung

Backöfen, die über eine Katalyse verfügen, vereinfachen die Reinigung, dabei sind sie nicht selbst reinigend. Sie sind mit einer besonderen Beschichtung aus Emaille oder Keramik ausgestattet, welche mit Metalloxiden vermischt ist. Bei einer Temperatur von 200 Grad startet die Reinigungswirkung. Die an den Beschichtungen befindlichen Fettspritzer werden zu Wasser und Kohlenstoffdioxid verbrannt und oxidieren. Essensreste finden auf dieser Beschichtung keinen Halt, deshalb lassen sie sich einfach aus dem kalten Backofen entfernen. Jedoch ist dabei Vorsicht geboten, damit die wertvolle Beschichtung nicht beschädigt wird. Diese ist besonders empfindlich, was Kratzer und Chemikalien angeht. Zudem nutzt sich die Beschichtung mit der Zeit ab und muss dann ausgetauscht werden.


Chemie-Keule ade

Wie wir euch schon im Artikel „Natürliche Reinigungsmittel“ berichtet haben, muss und sollte man nicht immer sofort zur Chemie greifen, wenn man seinen nicht selbstreinigenden Backofen auf Vordermann bringen möchte. Dies kann sich nicht nur schädlich auf unseren Körper auswirken, schließlich arbeiten wir ja in der Küche mit Lebensmitteln, sondern belastet auch unsere Umwelt. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Themen, die uns zurzeit alle beschäftigen. Deshalb sollten wir auch bei der Küchenreinigung darauf achten, was wir verwenden. Reste des Reinigungsmittels gelangen zum Beispiel auch über das Ausspülen der Schwämme oder Lappen in unseren Wasserkreislauf und belasten unseren Planeten – und das völlig unnötig. Die Plastik-Verpackungen der ganzen Scheuermittel und Co erzeugen unnötigen Müll. Die Natur hat bereits die besten und einfachsten Reinigungsmittel für uns parat.

Mikrowellen sowie Backöfen arbeiten mit Wärme, was man sich super zum Vorteil machen kann bei der Entfernung von hartnäckigen Verschmutzungen. Wasserdampf ist bei der Reinigung von eingebrannten Verschmutzungen nämlich ein wahres Wundermittel. Nicht ohne Grund sind Dampfreiniger so unglaublich beliebt. Wie genau ihr den Dampf in eure Geräte bekommt, erklären wir euch hier:


Reinigung der Mikrowelle:

Besonders in Mikrowellen entstehen oft Verschmutzungen. Zu schnell erhitzte Lebensmittel spritzen oder explodieren regelrecht. Vorsorge kann man treffen, indem man spezielle Mikrowellen-Deckel, mit einer Öffnung oben, über das zu erwärmende Essen stülpt. Wenn dann aber doch mal ein Unglück passiert, muss das Malheur entfernt werden. Mit einem einfachen Trick geht das ganz schnell.

Befüllt eine kleine und mikrowellengeeignete Schale mit etwas Wasser. Als zusätzlichen Booster könnt ihr eine Scheibe Zitrone oder etwas Essig dazu geben. Beides ist natürlich, nicht giftig und hilft, Verschmutzungen zu besiegen. Stellt die Schale nun in die Mikrowelle und lasst den Inhalt kurz aufkochen. Wartet dann einigen Minuten, damit der entstandene Dampf sich gut verteilen und einwirken kann. Öffnet die Tür am besten vorher nicht, da sonst der wertvolle Dampf verloren geht. Nach einigen Minuten könnt ihr die Mikrowelle einfach mit einem feuchten Lappen auswischen. Die Essensreste lassen sich durch die Behandlung mit dem Dampf ganz einfach lösen und auch eingetrocknete Verschmutzungen sind so sehr gut zu entfernen. Zusätzlich beseitigen die Zitrone oder der Essig, unangenehme Gerüche, welche sich schnell bilden können. Eure Mikrowelle strahlt wie neu, und das ganz ohne langes Schrubben und ohne Verwendung von Chemikalien.


Backöfen und Mikrowellen einfach reinigen

Backofenreinigung:

Auch beim Backofen kommt es oft zu unschönen Verschmutzungen. Durch die Verwendung von großer Hitze brennen Essenreste und Spritzer besonders gerne hartnäckig ein. Auch hier gilt: Vorsorge ist die beste Nachsorge. Achtet schon bei der Nutzung darauf, den Backofen zu schonen. Verwendet dafür Backpapier und Auflaufformen, die groß genug sind. So wird der gröbste Schmutz verhindert. Ist es jedoch einmal zu einem Unfall gekommen, helfen auch hier einfache Hausmittel besser als jedes Scheuermittel, wenn man nicht einen selbst reinigenden Backofen mit Pyrolyse oder Katalyse besitzt. Grundsätzlich gilt beim Backofen: Je früher Verschmutzungen beseitig werden, um so leichter lassen sie sich entfernen. Essensreste, die lange Zeit eingebrannt sind, können eine echte Herausforderung für jeden Schwamm werden. Also am besten sofort nach dem Unfall den Backofen abkühlen lassen und sich an die Beseitigung machen, auch wenn man keine große Lust darauf hat. Mit diesen kleinen Tipps wird das Putzen jedoch schnell von der Hand gehen.


Reinigungsmöglichkeiten für den Backofen:

• Wascht den kalten Backofen mit einem feuchten Tuch aus. Bestreut alle stark verschmutzen Stellen großzügig mit Salz und erwärmt den Backofen auf 50 Grad. Nach dem Abkühlen könnt ihr das Salz, samt Schmutz, einfach mit einem feuchten Tuch auswischen.

• Auch beim Backofen hilft Dampf bei hartnäckigen Verschmutzungen. Befüllt dafür eine feuerfeste Schale mit Wasser und etwas Zitronensaft und erhitzt diese einige Zeit lang bei 130 Grad, damit sich Dampf bilden kann. Der Dampf löst alle Verschmutzungen und die Zitrone lässt euren Backofen wieder gut duften. Nach dem Abkühlen den Ofen einfach mit einem feuchten Tuch gründlich auswischen und schon sieht euer Backofen aus wie neu.

• Für ganz hartnäckige Verschmutzungen lohnt es sich, eine Paste aus Backpulver und Wasser anzurühren. Diese einfach auf den eingebrannten Fleck verteilen und einwirken lassen. Nach einiger Zeit lassen sich die Essensreste einfach wegwischen.

Zur Übersicht

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems mgk GmbH